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Einführung des Berufswahl-SIEGEL in Münster beschlossen
Die Steuerungsgruppe des Netzwerks Schule-Wirtschaft der Stadt Münster hat in der letzten Woche die Einführung des Berufswahl-SIEGEL beschlossen. "Das Berufswahl-SIEGEL fördert nicht nur die Qualität der Berufsorientierung an Schulen, sondern induziert gleichzeitig eine bessere Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft und bietet zusätzlich die Möglichkeit für Schulen, auf konkrete Weise in die Denkwelt des Qualitätsmanagements einzusteigen", so Clemens Wieland bei der Präsentation des Projektkonzeptes. Die offizielle Auftaktveranstaltung wird im kommenden Frühjahr in Verbindung mit einem Ausbildungskongress erfolgen.
Das „Berufswahl – SIEGEL“ soll eine verbindliche Qualität der Berufswahlvorbereitung an Schulen sichern. In den Netzwerkregionen werden alle weiterführenden Schulen aufgerufen, sich anhand eines Kriterienkataloges für die Verleihung des Berufswahl-SIEGELs schriftlich zu qualifizieren. Nach Vorauswahl durch eine ehrenamtliche Jury (Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Schulverwaltung etc.) werden die in Frage kommenden Schulen vor Ort auditiert und sowohl Schüler als auch Lehrpersonal befragt. Die Verleihung der Siegel erfolgt dann im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung. Das „Berufswahl – SIEGEL“ soll die Zusammenarbeit der Schule mit Partnern ihrer Region und die kreative Vielfalt in der Berufswahlvorbereitung anregen und bewerten.
Die Idee zum Berufswahl-SIEGEL ist bereits im Jahr 1999 im Rahmen der Aktivitäten des Regionalnetzwerks Ostwestfalen der bundesweiten "Initiative für Beschäftigung!" entstanden. Mit der Gründung des Netzwerks Berufswahl-SIEGEL im Jahr 2004 sollen nun weitere Regionen angeregt werden, sich an dem SIEGEL Projekt zu beteiligen. Das Netzwerk stellt dafür Unterstützung und Orientierung bereit. Aktuell beteiligt am Netzwerk sind Bremen, Bremerhaven, Dortmund, Düsseldorf, Friedrichshafen / Region Bodensee Hamburg, Hamm, Hannover, Landau / Region Südpfalz, Mönchengladbach, Ostwestfalen, Thüringen, Unna, der Weser-Ems-Kreis und Wuppertal. Bochum und Neuss folgen in den nächsten Wochen.

