Fünf Schulen erwarben Berufswahl-SIEGEL von QFC und Bertelsmann Stiftung
Erstmalige Vergabe in Sachsen-Anhalt. Staatssekretär nahm Ehrung vor.
Halle Am 25. Juni 2007 wurden in Halle erstmals Schulen für vorbildliche Berufswahlorientierung mit dem Berufswahl-SIEGEL Sachsen-Anhalt geehrt.
Winfried Willems, Staatssekretär im Kultusministerium überreichte die Zertifikate in feierlichem Rahmen. Das Berufswahl-SIEGEL wird nach einem standardisierten Verfahren und der Entscheidung einer unabhängigen Jury vergeben. Die Schulen konnten sich schriftlich bewerben und mußten sich nach einer ersten Bewertung einem Audit in der Schule stellen.
Von 24 Bewerbern schafften sechs den Sprung in die Auditrunde. Fünf Schulen wurde nunmehr in den Franckeschen Stiftungen das Zertifikat aus den Händen des Staatssekretärs und QFC-Geschäftsführer Helmut Krodel übergeben. Auf jede Schule wurde bei der Vergabe eine Laudatio von Vertretern aus Institutionen und Unternehmen gehalten, in der die Zertifizierung begründet wurde. Das Berufswahl-SIEGEL ging an folgende Schulen:
- Sekundarschule "Adolph Diesterweg" Roitzsch
- Sekundarschule "Erich Weinert" Wolfen
- Sekundarschule "August Bebel" Leuna
- Sekundarschule "Johann Gottfried Borlach" Bad Dürrenberg
- Sekundarschule Schkopau
Das Berufswahl-SIEGEL der QFC GmbH und der Bertelsmann Stiftung wurde in diesem Schuljahr erstmalig in einer Pilotregion im südlichen Sachsen-Anhalt vergeben. Für eine Bewerbung kamen hier insgesamt 56 Schulen in Frage.
Mit dem Berufswahl-SIEGEL soll die Verbesserung der Orientierung Jugendlicher auf ihren beruflichen Lebensweg unterstützt werden. Gute Beispiele sollen buchstäblich "Schule machen". Träger und Veranstalter wollen ein Zeichen setzen, um Schulen zur Beteiligung in der nächsten Runde zu motivieren.