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3. September 2010

Das Projekt

Das Netzwerk „Berufswahl-SIEGEL“

Die Idee zum Berufswahl-SIEGEL ist bereits im Jahr 1999 im Rahmen der Aktivitäten des Regionalnetzwerks Ostwestfalen der bundesweiten "Initiative für Beschäftigung!" entstanden. Mit der Gründung des Netzwerks Berufswahl-SIEGEL im Jahr 2004 sollen nun weitere Regionen angeregt werden, sich an dem SIEGEL Projekt zu beteiligen. Das Netzwerk stellt dafür Unterstützung und Orientierung bereit.

Das Netzwerk will

  • den Erhalt der Grundgedanken des Projektes sichern
  • das SIEGEL weiterverbreiten,
  • durch gegenseitigen Austausch die Projektdurchführung kontinuierlich verbessern,
  • die Methodik weiterentwickeln und
  • über geeignete Standards für die Berufsorientierung nachdenken.

  Das Projekt dient dazu

  • die berufliche Orientierung von Schülern zu verbessern,
  • die Zusammenarbeit von Schulen mit ihren externen Partnern auszubauen,
  • Transparenz nach innen und außen zu schaffen,
  • den Wettbewerb um Ideen und Qualität anzuregen und damit
  • die Qualität der Berufswahlorientierung an Schulen zu erhöhen sowie
  • einen möglichen Einstieg in die Qualitätsentwicklung von Schulen aufzuzeigen.  

 Das Konzept

In den Netzwerkregionen werden alle weiterführenden Schulen aufgerufen, sich anhand eines Kriterienkataloges für die Verleihung des Berufswahl-SIEGELs schriftlich zu qualifizieren. Nach Vorauswahl durch eine ehrenamtliche Jury (Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Schulverwaltung etc.) werden die in Frage kommenden Schulen vor Ort auditiert und sowohl Schüler als auch Lehrpersonal befragt. Die Verleihung der Siegel erfolgt dann im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung.  

Weimar SIEGEL Standards/Vereinbarungen vom 13.06.2008

Die SIEGEL-Regionen im „Netzwerk Berufswahl-Siegel“ legeen die folgenden Punkte als verbindliche Standards ihrer Netzwerkzugehörigkeit fst:

Allgemeine Standards:

  1. Verwendung des Logos mit dem Zusatz „ Mitglied im Netzwerk Berufswahl SIEGEL der Bertelsmann Stiftung“ (in z. B. Flyern, Publikationen, Hinweis auf den jeweiligen Homepages). Verweis auf die gemeinsame Internetplattform: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de möglichst in jeder Darstellung.
  2. Nennung festgelegter Ansprechpartner auf der Website als Bringpflicht jeder beteiligten Region.
  3. Veröffentlichung der regionalen Kriterienkataloge auf der SIEGEL-Web-Seite.
  4. Offenlegung der Trägerschaft.
  5. Aktive Öffentlichkeitsarbeit auf regionaler Ebene.
  6. Engagement für die Netzwerkpflege.

Standards für die Prozessgestaltung der SIEGEL-Vergabe:

  1. Durchführung von Audits: Getrennte Befragung von Lehrern und Schülern derjenigen Schulen, die nach Sichtung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen in die engere Wahl zur Siegel-Vergabe kommen (Eltern optional).
  2. Verbindliche Geltungsdauer des SIEGELS über drei Jahre; mindestens einmalige Rezertifizierung.
  3. Institutionenübergreifende Zusammensetzung der Jury (z. B. Unternehmen, Eltern, schulnahe Institutionen, Verbände, Agentur für Arbeit).
  4. Inhaltliche Ausgestaltung der Kriterien in Anlehnung an den Musterkriterienkatalog auf der SIEGEL-Web-Seite.